Gewitter- und Pferdestudium

Eintrag von Dorothee Heiss am 18 August 2017 | 0 Kommentare

Probieren geht über studieren - am besten kombiniert man aber beides. So machen es die Welpen. Als es vor ein paar Tagen so doll gewittert hat, saßen wir alle zusammen auf der Hundematratze unter dem Balkon und haben Gewitter studiert. Sogar die Katze war dabei. Donner und Blitz interessierte die Zwerge weniger als die platschenden Regentropfen. Auf dem Fell mögen sie die nicht so, aber zu beobachten, wie sie auf die Erde platschen, spritzen und verschwinden, das macht Spaß!
Aus Sicht dieses Wurfes sollte das Wasser hauptsächlich von unten kommen. Regen? Nein, da kann welpe nicht nach draußen gehen. Aber als wir neulich an einem flachen breiten Bach waren, sind alle begeistert durchgepatscht. Flach, hieß für sie immerhin, dass ihnen das Wasser teils bis zum Bauch reichte. Am spannensten fanden sie die Brücke, unter der man sich herrlich verstecken konnte. Von der man aber auch runter fällt, wenn man zu sehr ins Kampf-Spiel mit dem Geschwister vertieft ist.
Während Bach und Brücke spielend erobert wurde, war bei den Pferden dann wieder studieren angesagt. Während Mama und Oma durch interessiertes Schnüffeln rund um die Pferde signalisierten, dass sie völlig ungefährlich sind, saßen fünf staunende ganz stille kleine Racker bei mir im nassen Gras und staunten. Soooo große Vierbeiner!!!! Und was für komische Geräusche die beim Gras abrupfen machten! Der eine oder die andere traute sich dann auch schon mal vorsichtig etwas näher heran. Da bewegte sich so ein Riesentier doch tatsächlich! Also lieber weiter studieren. Als die Pferde dann mit ein paar zufriedenen Schnaubern von dannen zogen, hinterließen sie fünf staunende leicht erschrockene Welpen. Das Wesen dieser Riesen muss dringend noch weiter ergründet werden.
In der Wohnung suchen sie sich nun dauernd neue Schlafplätze. Gerade liegen mindestens drei unter meinem Stuhl. Im Gegensatz zu den reinen Elos, sind die Pudelos deutlich häuslicher. Es würde ihnen nie einfallen, draußen auf der Hundematratze zu schlafen. Viiiel zu weit weg vom Menschen und viel zu wenig geschützt.


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