Emily vom Estetal

  • Hündinnen

    Emily vom Estetal

    (Tochter von Dunja und Tommy)

    * 24.2.2003
    + 03.08.2016

    Großelo
    Farbe: Holländermuster rot/weiß
    Haartyp: rauhaar ( Welpen glatt- und rauhaar !)
    Schulterhöhe: ca. 48 cm
    Gewicht: ca. 18 kg
    HD: A 2 (frei)
    Patellauntersuchung: ohne Befund
    Augenuntersuchung: ohne Befund
    Elo-Wesensbeurteilung: vorzüglich
    Elo- Zuchtbeurteilung: vorzüglich

    Emily ist inzwischen stolze Uroma und nicht mehr die Jüngste. Eine Elo-Tochter (Karo vom Estetal) aus ihrem ersten Wurf durfte sie behalten und diese ist mittlerweile selber schon Oma.
    Die unten stehende Wesensbeschreibung ist schon ein paar Jahre alt. Ich lasse sie stehen, damit man sehen kann, wie Emily in ihren besten Jahren war.

    Heute ist Emily eine gereifte Persönlichkeit. Sie verfügt über reichlich Lebenserfahrung und gibt Bine, unserer jungen Mutter, die nötige Stabilität im Hintergrund.
    Nach wie vor liebt sie es, unser kleines Rudel bei Spaziergängen auf guten Wegen zu führen. Noch immer läuft sie dabei gerne ein Stück voraus und versichert sich gewissenhaft immer wieder, ob wir auch alle nachkommen.
    Wenn es Zeit ist, umzukehren, genügt die Bitte " führ uns einen guten Weg nach Hause" oder "such das Auto".
    Ganz besonders genießt sie es, wenn sie mal ganz alleine mit mir oder ihrer speziellen Menschenfreudin losziehen kann und am besten noch selber den Weg bestimmen darf. Dann hüpft sie wieder, wie als junge Hündin.
    Am liebsten führt sie mich dann über mehrere Kilometer zum Haus ihrer menschlichen Freundin. Dort muss ich dann klingeln und wir laden uns auf eine kleine Verschnaufpause ein, bevor sie uns wieder "einen guten Weg nach Hause" führt. Zuhause gibt es dann den obligatorischen Rüffel von Bine für den Alleingang, aber das nehmen wir beide gerne in Kauf.


    Für einen Rauhaar - Elo hat Emily recht kurzes Fell.
    Sie ist unser lebendiges Kuscheltier und für Dunjas und Annas Welpen ist sie immer eine hingebungsvolle und sehr kompetente Babysitterin gewesen.
    Vielleicht hat sie sich deshalb für ihren ersten Wurf so viel vorgenommen und gleich zehn Welpen bekommen, die sie alle gut selber versorgt hat.
    Auch menschliche Kinder liebt Emily, je kleiner desto besser. Sie ist selber total verspielt, hüpft und springt beim Spiel wie ein kleiner Flummi. Es ist wahrlich eine Freude, ihr dabei zuzusehen. Sie schaffte es sogar, ihre Mama Dunja, die ansonsten fast nur mit mir spielte, zum Spielen zu überreden.
    Ich glaube, Emily ist sehr glücklich, dass sie ihre kleine charmante Tochter Karo behalten durfte. Nun fegen ein großer und ein kleiner geölter Bitz durch den Garten.
    An Menschen ist Emily aber immer noch sehr interessiert.
    Mit ihrem Charme wickelt sie jeden um den Finger und holt sich so manche Extra-Streicheleinheit. Kaum ein Besucher, der sie nicht am liebsten gleich mitnehmen würde.
    Sie ist sehr gelehrig und total stolz, wenn sie etwas richtig gemacht hat.
    Emily ist sehr ausgeglichen und doch äußerst feinfühlig und anhänglich.
    Mit ihrer Tochter Karo spielt sie zwar viel und ausgiebig, aber sie verweist sie auch sehr klar auf ihren Platz als jüngtse und deshalb rangniedrigste Hündin. So hat sie sich allmählich darauf vorbereitet, den Platz als Rudelchefin von ihrer Mutter Dunja zu übernehmen. Im Alter hat Dunja bereits immer mehr praktische Aufgaben an Emily abgegeben. Sie blieb aber deutlich spürbar die tragende Kraft im Hintergrund. Ihr Tod im April 2012 hat eine große Lücke hinterlassen. Emily tut ihr Bestes als neue Rudelchefin.
    Wieviel Jagdtrieb sie hat, weiß Emily glaube ich selber nicht so recht. Als sie gut ein halbes Jahr alt war, hatte ich eine Hündin in Pflege, die im Wald eines der hier reichlich vorhandenen Rehe verfolgt hat. Emily ist als einzige gleich mitgelaufen. Danach begann eine ziemlich anstrengende Zeit. Als ob sie ein neues Spiel gelernt hätte (sie ist ein Hund, der immer schon einen ausgeprägten Hang zum Nachahmen der „Großen" hatte), war sie dauernd auf der „Jagd", rannte völlig aufgeregt auf der Wiese hin und her oder verschwand plötzlich voller Eifer im Wald. Allerdings war meistens weit und breit kein Reh zu sehen. Irgendetwas schien sie bei dem neuen Spiel übersehen zu haben....
    Der ganze Spuk war dann plötzlich vorbei, nachdem ich sie auf der Wiese mitten in ihrer tollen Jagd eingefangen und ihr energisch klargemacht habe, dass mir dieses neue Spiel gar nicht gefällt.